Traditionen

Die Kantorei Oberkassel als Begriff gibt es seit 1970. Um zusätzliche, dringend benötigte Mittel zur Gestaltung anspruchsvoller Kirchenmusik zu beschaffen, wurde der Verein zur Förderung der Kantorei Oberkassel gegründet. Unter dem Namen „Kantorei Oberkassel“ finden viele Traditionen ihren Anfang, von denen so manche sich bis heute erhalten hat:

  • 1971 beginnen die lange Zeit sehr beliebten und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Rosenmontagsbälle.
  • Das 1978 eingeführte Turmblasen zieht seit nunmehr fast einem Vierteljahrhundert Jahr für Jahr in der Christnacht Mengen von Menschen auf den Platanenvorplatz und in die Strassen um die Auferstehungskirche, und entwickeln sich schon bald zum beliebten Familien- und Freundestreffpunkt.
  • In den 80er Jahren beginnt eine immer intensiver werdende musikalische Zusammenarbeit mit dem bulgarischen Orchester „Ensemble Dianopolis“, was 1986 zu einer Chor-Konzertreise nach Bulgarien und 1991 zu einem Besuch auch des bulgarischen Chores in Düsseldorf führt. Über Jahre organisiert die Kantorei Oberkassel Hilfsgütertransporte und private Patenschaften für die bulgarischen Musiker, woraus sich, über die musikalischen Kontakte hinaus, viele Freundschaften bilden.
  • KaO´s die Kantorei-Nachrichten, die zu Kantor Fürll´s Abschied die Nummer HUNDERT erreicht haben, gibt es seit 1984.
  • Das „Sommernachtscafé“ zum Saisonende - an lauen Abenden unter den Platanen - hat seit 1986 Tradition.
  • 1995 wird unter Mitwirkung der Schola der Kantorei zum ersten Mal die Osternacht gefeiert, eine Feier, die sich nun jedes Jahr wiederholen soll.
  • Auch das „Oberkasseler Kaffeehaus“ wird ins Leben gerufen, ein geselliger, von Mitgliedern der Kantorei musikalisch gestalteter Samstag-Nachmittag, der schon bald viele Anhänger findet und in diesem November zum sechsundzwanzigsten Mal stattfinden wird.