Gemeinde-Diakonie in Düsseldorf-Oberkassel

Die Gemeinde-Diakonie der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter wird von der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Oberkassel verantwortet. Sie wird aus Haushaltsmitteln der Kirchengemeinde, sowie aus Spenden und Mitteln des Fördervereines finanziert. Bis auf den Einsatz der Zivildienstleistenden geschieht die Gemeinde-Diakonie unentgeltlich.

Alten- und Krankenpflege:
Waschen, Duschen, Anziehen, Zahnpflege, Fußpflege, Einreiben, Spritzen, Blutdruckmessung, Zuckermessung, Medikamente für den Tag oder für eine Woche stellen, Bettmachen, Bettbeziehen, Arztbesuche mit den Patienten, Kontakte mit Ärzten, Rezepte bei Ärzten abholen und in der Apotheke einlösen, Einkaufe in Sanitatshäusernmittel), Begleitung von Sterbenden, Seelsorgegesprache, Besuche bei Trauernden und regelmäßige Sprechstunden.

Beratung und Hilfen:
Vermittlung von Einsatzen der Zivildienstleistenden der Gemeinde, Hilfestellung bei der Vermittlung von Kurzzeitpflegebetten bei Urlaub oder Krankheit der Angehörigen, Beratung bei der Organisation eines Umzuges, Begleitung beim Umzug in ein Altenheim, Besuche im Altenheim, Besuche im Krankenhaus und Gespräche mit Ärzten und Kliniksozialarbeiterinnen, Vermittlung von Hilfsmitteln für Pflege und Haushalt, Vermittlung von Hausnotruf, Friseur, Fußpflege und Essen auf Radern

Sie hilft bei der Antragstellung von Telefon- und Rundfunkfreistellung, bei der Erledigung von Bankangelegenheiten und anderen „schwierigen" Formularen.

Sie pflegt Kontakte zum Allgemeinem Sozialdienst der Stadt Düsseldorf, zum Sozialdienst beim Heerdter Krankenhaus, zum Sozialamt Oberkassel, zum Gesundheitsamt (Psychosozialer Dienst), zum Pflegebüro der Stadt (Altenheimvermittlung und Kurzzeitpflegebetten), zur AWO, zur Caritas, zur Diakonie, zu Freien Trägern im Stadtteil (zB Organisation von Hauspflegekursen für Angehörige und Ehrenamtliche, Vermittlung von Haushaltshilfen und Betreuungspersonen) und zu Selbsthilfegruppen.
Sie nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil.

Besuche und Begleitung:
Hausbesuche zur grundsätzlichen Situationsklärung, Geburtstagsbesuche und Besuche zu besonderen Anlassen.

Sie nimmt als Aufgaben wahr: die Leitung einer Frauenhilfe mit regelmäßigen Treffen, die Koordination von Vorbereitungen zum Weltgebetstag, zum Jahresgottesdienst der Frauenhilfen in Düsseldorf, zum Erndedankfestgottesdienst der Frauenhilfen, die Mitarbeit bei unterschiedlichsten Festen und Feiern der einzelnen Gruppen und in der Gemeinde, die Begleitung und Betreuung der drei Besuchsdienstkreise, die Teilnahme an Ausschußsitzungen, die Dienstaufsicht und die Begleitung der Zivildienstleistenden bei ihrer Arbeit (regelmäßige Dienstgespräche, gemeinsame Hausbesuche, falls notwendig etc.), die Organisation des Zivildienstes in der Gemeinde.

In allen Arbeitsbereichen der Gemeinde-Diakonie gelten die Leitbilder:

- Zeit haben
- reden lassen
- genau zuhören

Alle diese Dienste werden von der Gemeinde und dem Förderverein finanziert. Eine Abrechnungsmöglichkeit Ober staatliche oder dritte Stellen besteht nicht.

Die Aufgaben der Zivildienstleistenden:
Sie stehen für allgemeine Hilfestellungen zur Bewältigung des täglichen Lebens wie zB Einkaufen, Spaziergange, Vorlesen und vieles mehr zur Verfügung. Die Finanzierung geschieht Ober das Bundesamt für Zivildienst, die Kirchengemeinde und den Förderverein.

Der Einsatz eines Zivildienstleistenden bis zu einer Stunde wird mit bis zu 5,50 Euro Eigenbeteiligung berechnet.

Die Aufgaben der Ehrenamtlichen:

Vorrangig sind ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst tätig. Sie führen Hausbesuche zu Geburtstagen und anderen Anlassen durch, sie verteilen den Gemeindebrief (Kontaktpflege) und sie vermitteln Gespräche mit Pfarrern. Sie bereiten auch den zweimonatlich stattfindenden Geburtstagskaffee vor und arbeiten bei Festen der Gemeinde mit.

Die Zivildienstleistenden und Ehrenamtlichen erreichen Sie über das Gemeindebüro.